Behandlung einer Trikuspidalklappenerkrankung

Für die Behandlung einer schweren Erkrankung der Trikuspidalklappe wie der Trikuspidalklappenstenose stehen ebenfalls Behandlungsverfahren zur Verfügung, mit deren Hilfe die betroffene Klappe rekonstruiert oder ersetzt werden kann:

  • Ballonvalvuloplastie: Bei einer Verengung der Trikuspidalklappe kann als Alternative zur Operation das minimalinvasive Verfahren der Ballonvalvuloplastie dabei helfen, die Öffnung der Herzklappe mithilfe eines Ballonkatheters wieder aufzuweiten.

  • Operativer Klappenersatz: Im Falle einer schweren Trikuspidalklappenstenose kann es nötig sein die betroffene Klappe durch eine mechanische Klappe zu ersetzen oder, wenn möglich, sie operativ zu rekonstruieren.

Liegt hingegen eine Insuffizienz, also eine Undichtigkeit der Trikuspidalklappe vor, kann es je nach Schwere der Erkrankung nötig sein, die betroffene Klappe operativ zu ersetzen oder zu rekonstruieren. Alternativ stehen auch hier minimalinvasive, kathetergestützte Therapieverfahren zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den Behandlungsmethoden anderer Klappenerkrankungen, etwa der Aortenklappen- oder der Mitralklappenstenose finden Sie hier.